• Frauen in den Bundesrat, jetzt!

    Die Geschlechter müssen ausgeglichen im Bundesrat vertreten sein. Alles andere widerspricht der Konkordanz. Jetzt offenen Brief unterzeichnen!

  • Offener Brief

    Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist weiblich. Und trotzdem ist ihre Perspektive im Bundesrat seit langem kaum vertreten. Das widerspricht dem Grundgedanken der Konkordanz und repräsentiert in keiner Weise einen modernen Bundesstaat. Unser Land wurde bisher regiert von 110 Männern und gerade mal 7 Frauen. Daran hat sich auch seit der Einführung des allgemeinen Stimm- und Wahlrechtes 1971 nicht viel verbessert. Nicht einmal jeder fünfte neu gewählte Bundesrat war seither eine Frau.
     
    Auch bei der jüngsten Bundesratswahl wurden wieder fähige Frauen übergangen. Nachhaltige Lösungen für kommende Herausforderungen können nur mit dem Wissen, der Erfahrung und Kompetenz aller Bevölkerungsteile gemeistert und mehrheitsfähig erarbeitet werden.

     

    Wir fordern das Parlament auf, eine ausgeglichene Frauenvertretung im Bundesrat umzusetzen. Wir fordern, dass die Bundesverfassung entsprechend ergänzt und die Konkordanz auch auf das Geschlecht angewendet wird.

  • Mehr Frauen in den Bundesrat, jetzt!

    Auch die Geschlechter sollen künftig angemessen im Bundesrat vertreten sein.

  • «Unser Bundesstaat beruht auf Quoten, man nennt das einfach anders: Konkordanz. Es bräuchte auch eine Geschlechterkonkordanz»

    Kathrin Bertschy,

    Nationalrätin GLP und Co-Präsidentin alliance F

    «Wenn im Bundesrat die weibliche Bevölkerung nicht angemessen repräsentiert ist, wie sollen wir es dann überall sonst schaffen?»

    Maya Graf,

    Nationalrätin Grüne, Co-Präsidentin alliance F

    «Nach fast 30 Jahren ohne FDP-Frau im Bundeshaus scheint es mir angemessen, eine angemessene Anzahl Frauen im Bundesrat zu fordern»

    Doris Fiala,

    Nationalrätin FDP

    «Mit rund 53 % weiblichen Wahlberechtigten stellen die Frauen eine relative Mehrheit und die grössere Kandidatenbasis. Ihre angemessene Vertretung schränkt demnach die freie Willensbildung nicht ein»

    Barbara Schmid-Federer,

    Nationalrätin CVP

    «Es ist einfach nur tragisch, dass wir am Schluss vielleicht um eine gesetzliche Regelung nicht herum kommen»

    Rosmarie Quadranti,

    Nationalrätin BDP

    «Eine angemessene Vertretung der Frauen müsste eigentlich selbstverständlich sein. Leider ist es dies nicht - darum müssen wir weiterhin dafür kämpfen»

    Min Li Marti,

    Nationalrätin SP

  • Medienberichte

    «Sommaruga will Frauenquote im Bundesrat»

    20 Minuten, 17.10.2017

    Justizministerin Simonetta Sommaruga möchte mit einer Quote verhindern, dass sie bald als einzige Frau im Bundesrat sitzt. Eine SVP-Frau findet das unnötig. Zum Artikel.

    «Eine Frau ist für euch nur gut, wenn sie eurem Bild entspricht»

    Der Bund, 22.9.2017

    Die Linke fördert Frauen, die Rechte verhindert sie: Stimmt das wirklich? Ein Streitgespräch über Rollenbilder – mit unerwarteten Bekenntnissen. Zum Artikel.

    «Bundesrat: Frauen fordern künftig ein eigenes Hearing»

    NZZ am Sonntag, 24.9.2017

    Über die Parteien hinweg sind sich Politikerinnen einig, dass bei der nächsten Wahl wieder eine Frau in den Bundesrat gewählt werden muss. Zum Artikel.

    «Alliance F: Brief für mehr Frauen im Bundesrat»

    Luzerner Zeitung, 23.9.2017

    «Mehr Frauen in den Bundesrat, jetzt!»: Unter diesem Motto hat Alliance F am Samstagmorgen einen offenen Brief lanciert. Zum Artikel.

    «Bis diese Männerwelt das endlich begreift»

    Der Bund, 22.9.2017

    Die Frauenfrage im Bundesrat soll vors Volk kommen. Die Nichtwahl von Isabelle Moret hat viele wütend gemacht. Zum Artikel.

    «Fähige Frauen werden systematisch übergangen»

    Der Bund, 22.9.2017

    Die Frauen im Bundeshaus sind frustriert: Sie sind die Verliererinnen der Bundesratswahl. GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy sagt, was sich jetzt ändern muss. Zum Artikel.

  • Reaktionen auf Social Media

    Aktuelle Beiträge zur #bundesraetinnen

  • Über uns

    Als Dachverband seit 1900 aktiv für die Frauen in der Schweiz. Für die Gleichstellung beruflich & privat, parteiunabhängig, zur politischen Meinungsbildung.